Karma Drubgyu Thargay Ling, das vom 16.Gyalwa Karmapa gegründet wurde und seit vielen Jahren von Seiner Eminenz Tai Situ Rinpotsche geleitet wird, hat sich zu einer Gemeinschaft entschlossen praktizierender Frauen entwickelt, deren einziger Lebensinhalt es ist, Buddhas friedvolle Lehre, den Dharma, zu lernen und zu praktizieren.

Der Haupteingang des Mahayana-buddhistischen Nonnenklosters

Karma Drubgyu Thargay Ling (KDTL) ist ein Praxiszentrum der Kagyu-Linie des tibetischen Buddhismus.

KDTL ist das Mahayana-buddhistische Nonnenkloster in Tilokpur, einem indischen Dorf ca. 32 km südlich von Dharamsala. Dharamsala ist der Exilsitz Seiner Heiligkeit des Dalai Lama in Nordindien.

Auf Bitten des 16.Gyalwa Karmapa hin gründete eine Engländerin namens Freda Bedi das Kloster 1962 in Dalhousie, um Nonnen, die bei ihrer Flucht aus dem chinesisch besetzten Tibet in Indien ankamen, zu helfen.

Die buddhistischen Nonnen während der Meditation und des Gebets im Hauptschreinraum

1968 zog KDTL an seinen jetzigen Platz in Tilokpur. Das ist sehr Glück verheißend, denn in diesem Dorf sind die heiligen Plätze, an denen der indische Mahasiddha Tilopa meditierte. Tilopa war einer der Gründerväter der Kagyu Linie. Es ist der Ort, wo Tilopa während des Mahlens von Sesamsamen vollkommene Erleuchtung verwirklichte.

Jetzt leben dort 67 Nonnen im Alter von 9 bis 88 Jahren. Viele sind aus sehr armen Familien. Die meisten sind Tibeterinnen, aber es gibt auch welche aus Indien, z.B. aus den Regionen Kinnaur, Arunachal Pradesh, Ladakh und Sikkim. Die Nonnen studieren buddhistische Philosophie, Tibetisch und Englisch. Sie widmen sich auch intensiven Meditationspraktiken und werden buddhistische Rituale gelehrt.

Der Küchenschuppen für die Nonnen

Seit seiner Gründung hat KDTL zu kämpfen gehabt, um all die Flüchtlingsnonnen aufnehmen und versorgen zu können, die um Aufnahme baten, um ihren buddhistischen Studien und ihrer Praxis nachgehen zu können. Wie die anderen Klöster im Exil ist auch KDTL überfüllt und kann nicht mehr mehr Nonnen aufnehmen.

Trotz des Baues einer neuen Küche und eines Schlafgebäudes am Ende der Achtziger Jahre ist die Unterbringung noch immer unzureichend und die ursprünglichen Gebäude (die in den Sechziger Jahren errichtet wurden) sind in schlechtem baulichen Zustand und extrem ärmlich. Die Nonnen leben zusammengedrängt in feuchten Räumen und sie müssen ihren Essraum auch als Unterrichtsraum benützen.

Die Nonnen beim Aufstellen zum Morgengebet

Finanzielle Unterstützung erhält KDTL hauptsächlich von ausländischen Sponsoren und dem Projekt für tibetische Nonnen. Im Allgemeinen geschieht dies in Form einer Förderung, bei der die elementarsten Lebenshaltungskosten der Nonnen übernommen werden. Die Nonnen erhalten auch Spenden von Personen, die um Gebete und Pujazeremonien bitten. Diese finanzielle Unterstützung reicht jedoch gerade zum Leben aus.

Um die Lebens- und Studienbedingungen der Nonnen zu verbessern und Nonnen, die neu aus Tibet kommen, aufnehmen zu können, ist es wichtig, dass in Tilokpur ein neues Nonnenkloster gebaut wird.

Der derzeitige buddhistische Tempel, wo die Nonnen praktizieren

Es ist in Tilokpur schon Land erworben worden, auf dem ein größeres und besser ausgestattetes Kloster gebaut werden kann.

Dieses neue buddhistische Nonnenkloster würde viel mehr Dharma praktizierenden Frauen die Gelegenheit bieten, im tibetischen Buddhismus unterrichtet zu werden, was einen unschätzbaren Beitrag zur Erhaltung der tibetischen Kultur darstellen würde. Für die vielen Nonnen, die ständig als Flüchtlinge in Indien ankommen, würde dies Hoffnung bedeuten und die Gelegenheit, sich ihr Leben lang dem Nutzen anderer widmen zu können.

KDTL wäre sehr dankbar für jede Hilfe, die Sie den Nonnen von Tilokpur für den Bau- und Unterstützungsfond gewähren können.

Nonnen beim Studium während des förmlichen Unterrichts

Bitte sehen Sie sich hier an, wie Sie die buddhistischen Nonnen und ihr Projekt in Tilokpur unterstützen können

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